Zielsetzungen

Teil 6 420

Durch unser Engagement wollen wir soziale und kulturelle Begegnungen und Verbindungen zwischen Menschen fördern und damit individuelle und gesellschaftliche Erfahrungsräume eröffnen. Unsere Leitgedanken dahinter betreffen vor allem: die Achtung von Menschenrechten und Menschenwürde; die Förderung von (sozialer) Gerechtigkeit, Bildung, Verständigung im Dialog, Solidarität, wechselseitigem Lernen und die Reflexion darüber, Eigeninitiative, Gewaltfreiheit, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit sowie globaler Zukunftsfähigkeit.

Auch sollen neue Perspektiven auf das oft als fremd Wahrgenommene eröffnet und Berührungsängste und Vorurteile abgebaut werden. Wir möchten zwischenmenschliche Beziehungen sowie gemeinsame Erfahrungen und gemeinsames Handeln fördern und die Rückwirkungen in die jeweiligen Gesellschaften nachhaltig gestalten. All dies soll stets auf Augenhöhe geschehen.

Unsere Motivation beruht auf eigenen positiven Erfahrungen, die viele von uns als Freiwillige im Ausland gemacht haben und die wir auch anderen eröffnen wollen. Dabei wollen wir nicht nur junge Leute mit höherem Bildungsabschluss ansprechen, sondern gezielt auch Menschen aus anderen Lebenssituationen und Erfahrungsbereichen einbeziehen. In den letzten Jahren ist uns zusätzlich klar geworden, dass die bisher einseitig durchgeführten Freiwilligendienste in beide Richtungen möglich sein müssen. Nur so kann Globalisierung gerechter gestaltet und ein fairer und ebenbürtiger Austausch überhaupt erst ermöglicht werden. Wir wollen damit dem strukturellen Rassismus entgegenwirken und Veränderungen anstoßen ohne den kolonialistischen Blick zu reproduzieren.

Gemäß unserer Leitidee Miteinander leben – voneinander lernen“ sollen unsere Freiwilligen im Projekt und im sozialen Umfeld die Gelegenheit erhalten, wertvolle Erfahrungen zu sammeln, zu lernen, sich auszutauschen und ihre persönliche Entwicklung verantwortlich gestalten zu können.